Sensorbericht
Überblick
Die Ansicht „Kundenrolle – Sensorbericht“ bietet eine detaillierte Übersicht aller im EMS verfügbaren Sensoren. Sie dient dazu, die zu einzelnen Geräten gehörenden Messpunkte transparent darzustellen und für eine gezielte Auswertung bereitzustellen.
Der Sensorbericht ist in der Kundenrolle über das Menü Berichte → Sensorbericht erreichbar.
Sensorübersicht
Im Sensorbericht werden sämtliche Sensoren aufgelistet, die das EMS für die angebundenen Geräte zur Verfügung stellt. Für jedes les- und steuerbare Gerät sind dabei die jeweils vorhandenen Sensoren aufgeführt. Die Anzahl und Art der Sensoren kann je nach Gerät variieren.
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Beispielsweise stellt eine Batterie Sensoren für:
Leistung,
Erzeugung und Verbrauch,
Ladezustand,
sowie Blindleistung
bereit, während eine Wärmepumpe typischerweise ausschließlich ihren Verbrauch misst.
Hinweis: Nicht jedes Gerät stellt dieselbe Anzahl oder Art von Sensoren zur Verfügung. Die Sensorvielfalt hängt von Gerätetyp und Systemanbindung ab.
Zählerstruktur
Innerhalb der Sensorübersicht findet sich der Abschnitt Zähler, in dem alle im System vorhandenen Zähler aufgelistet sind. Dabei wird zwischen verschiedenen Zählertypen unterschieden.
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Dazu zählen:
externe Zähler, zum Beispiel für den Netzübergabepunkt oder einzelne Verbraucher wie Wärmepumpen
sowie interne Zähler, etwa integrierte Zähler innerhalb einer Batterie.
Zusätzlich wird dargestellt, welcher Gerätefunktion ein interner Zähler aktuell zugeordnet ist und welche spezifischen Sensoren dieser Zähler bereitstellt.
Export und externe Auswertung
Der Sensorbericht entfaltet seinen vollen Nutzen insbesondere durch die Möglichkeit, Sensordaten für externe Auswertungen bereitzustellen. Dazu steht eine Exportfunktion zur Verfügung, mit der ausgewählte Datenpunkte als Liste heruntergeladen und beispielsweise in Microsoft Excel weiterverarbeitet werden können.
Konfiguration des Datenexports
Vor dem Export werden die gewünschten Parameter festgelegt:
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Zunächst wird ein Zeitmodus gewählt, der bestimmt, aus welchem Zeitraum die Daten exportiert werden sollen. Das Zeitfenster kann frei definiert werden, beispielsweise die letzten 24 Stunden ab einem bestimmten Zeitpunkt.
Zusätzlich wird die im EMS konfigurierte Zeitzone verwendet, etwa Europe/Berlin.
Anschließend wird die zeitliche Auflösung festgelegt. Zur Auswahl stehen:
Minuten
Stunden
Tage
Monate
Je nach Einstellung wird pro Intervall ein Datenpunkt ausgegeben.
Datenauswahl und Formatierung
Im nächsten Schritt wird der gewünschte Datentyp ausgewählt. Zur Auswahl stehen hier:
Durchschnitt (z.B. bei zwei ausgewählten Batterieladeständen)
Energie in kWh
Leistung in kW
Zählerstand
Interpolierter Zählerstand (errechneter Wert zwischen den vorh. Datenpunkten)
Anschließend kann ein konkreter Sensor selektiert werden, etwa der Verbrauch einer bestimmten Batterie.
Für den Export lassen sich zudem Formateinstellungen definieren:
das Trennzeichen (z. B. Semikolon),
sowie das Dezimalzeichen (Komma oder Punkt).
Info: Die Wahl von Trenn‑ und Dezimalzeichen ermöglicht eine optimale Anpassung an unterschiedliche regionale oder softwarespezifische Anforderungen.
Vorschau und Download
Über die Funktion Vorschau kann vor dem endgültigen Export überprüft werden, wie die erzeugte Datenliste aufgebaut ist. Dabei werden der Anfang und das Ende der Liste angezeigt, getrennt durch eine Platzhalterdarstellung.
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In der Vorschau sind unter anderem enthalten:
die lokale Zeit,
der Zeitstempel als Unix‑Zeit,
sowie der eigentliche Messwert, beispielsweise die Leistung des ausgewählten Sensors.
Wenn die Vorschau den Erwartungen entspricht und die zeitlichen Abstände korrekt sind, kann die vollständige Liste über die Funktion Herunterladen gespeichert werden.
Ziel der Ansicht
Die Ansicht „Kundenrolle – Sensorbericht“ dient der technischen Transparenz und der datenbasierten Analyse. Sie ermöglicht es, Sensordaten strukturiert zu erfassen, gezielt zu exportieren und in externen Tools weiter auszuwerten, um detaillierte Erkenntnisse über das Anlagen‑ und Geräteverhalten zu gewinnen, oder um Zählerstände zu archivieren.