Physikalische Lastspitzenkappung
Funktionsbeschreibung
Mit der Funktion „Zielleistungsvorgabe“ wird das Verhalten der ausgewählten Aktuatorgruppe auf einen gewählten Punkt optimiert.
Bei der physikalischen Lastspitzenkappung ist die Zielleistung eines Batteriespeichersystems eine frei wählbare Leistung am Netzanschlusspunkt. Der eingestellte Wert legt die maximal aus dem öffentlichen Stromnetz bezogene Leistung fest. Wird dieser Wert überschritten, entlädt sich das Speichersystem, um die Lastspitze zu kappen. Ansonsten wird versucht die definierte Leistung am Netzanschlusspunkt zu halten!
Um eine Batterie mit der EDL “Physikalische Lastspitzenkappung” zu belegen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie die jeweilige Aktuatorgruppe aus, welche zu konfigurieren ist, klicken Sie dort auf [Hinzufügen +] und wählen Sie [Zielleistungsvorgabe] aus.
Wählen Sie in der neuen Maske im Dropdown-Menü “Vorauswahl” dann [Physikalische Lastspitzenkappung] aus.
Im Dialogfenster „Zielleistungsvorgabe“ tragen Sie bei „Zielleistung in W“ z. B. „16000“ ein, was 16 kW entspricht. Hinter „Position in Topologie“ befindet sich ein Schaltersymbol. Die Einstellung „Netz an“ ist fest vor eingestellt. Dies bedeutet, dass die Werte des Netzübergabezählers maßgeblich für die Regelung sind. Klicken Sie abschließend auf [Bestätigen].
Ein Klick auf [Zurücksetzen] setzt die vorgenommenen Änderungen auf den letzten gespeicherten Stand zurück. Dieser Eingriff löscht also keine aktuell bestehenden Einstellungen, sondern nur die noch nicht gespeicherten Änderungen und setzt diese auf die aktuell geltenden Werte zurück.